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27.05.2017

Deutsche Hochschulmeisterschaften in Kassel

  Schnellcheck zur Deutschen Hochschul-Meisterschaft: Großer Sport im Auestadion

 

Gute äußere Bedingungen: Viel zu bestaunen gab es bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Kasseler Auestadion. Foto:  Mahr   Kassel. Im vergangenen Jahr ging es im Kasseler Auestadion um die Deutsche Leichtathletik-Meisterschaft, am Himmelfahrtstag wurde dort wieder gelaufen, gesprungen und geworfen.

Bei den nationalen Hochschultitelkämpfen ist zwar alles etwas kleiner, aber auch hier gibt es viel zu sehen und zu bestaunen. Unser Schnellcheck:

Wer sorgte denn aus heimischer Start für Aufsehen? 

Ganz klar: Steven Müller. Der Leichtathlet von der Uni Kassel ging als Titelverteidiger über 100 und 200 Meter in den Wettkampf. Und damit war er natürlich auch einer der Favoriten im Auestadion. Druck? Wenn ja, dann ließ er sich davon nichts anmerken. Nach einem souveränen Vorlauf über 100 Meter sicherte er sich die Titelverteidigung. 10,41 Sekunden. Persönliche Bestleistung. Stark.

Aber das war ja noch nicht alles. Über 200 Meter lief Müller erneut allen davon. 20,89 Sekunden. Die nächste Bestleistung für ihn. Und ebenfalls der Titel. Er selbst hatte nur ein Wort für diese Leistungen: „Überragend.“ Recht hat er.

Wie war ansonsten das Niveau bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft? 

Also es waren einige Athleten aus der nationalen Spitze in Kassel vertreten – wie zum Beispiel Speerwerfer Andreas Hofmann, Dritter der Weltjahresbestenliste, und Kugelstoßerin Lena Urbaniak. Für Qualität stehen auch die Namen der Weitspringer Julian Howard und Fabian Heinle, die in ihrer Laufbahn schon Acht-Meter-Sprünge gezeigt haben. Heinle wurde im Vorjahr in Kassel Deutscher Vizemeister. „Ich bin mitten in einem Trainingsblock“, erklärte Julian Howard, weshalb er wie Heinle nur ein bis zwei Sprünge absolvierte. Was sich für die beiden Top-Leute rächen sollte: Im fünften und vorletzten Sprung zog Maximilian Gilde (Uni Hannover) noch an ihm vorbei.

Was war das Besondere an der Veranstaltung an diesem Jahr? 

In diesem Jahr findet mal wieder eine Universiade statt – und wer nach Taipeh/Taiwan möchte, der muss auf jeden Fall bei den nationalen Uni-Titelkämpfen in Kassel gestartet sein. Was Auswirkungen auf die Teilnehmerzahl hatte: Reisen sonst etwa 400 Athleten an, so gingen 550 Teilnehmer an den Start.

Wie war die Stimmung im Auestadion? 

Vorab: Es war kurzweilig. Hier der Sprint, da der Stabhochsprung. Draußen wird die Kugel gestoßen und der Diskus geworfen. Die rund 400 Zuschauer wurden gut unterhalten. Und auch das Wetter spielte mit. Die beiden Stadionsprecher Matthias Mücke und Sven Eichel behielten immer den Überblick. Und die Organisation war optimal.

Einziger Kritikpunkt: Für die Kugelstoßer und Diskuswerfer war es natürlich ärgerlich, dass ihr Wettkampf außerhalb des Stadions und so auch ohne viele Zuschauer stattfand. Aber das war es dann auch schon.

Deutsche Hochschul-Meisterschaft  im Auestadion Kassel

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Foto Mahr , -Bericht Bülau  HNA vom 25.05.2017
 


letzte Änderung: 18.10.2017

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